REITs, Real Estate Investment Trust

REIT ist die Abkürzung für den englischen Begriff "Real Estate Investment Trust", der bestimmte Immobilien-Treuhandfonds bezeichnet. REITs sind besonders für institutionelle Investoren interessant, die kein übermäßig großes Risiko eingehen, aber dennoch das in eigenen Immobilien vorhandene Kapital freisetzen möchten. Dies geschieht durch die Veräußerung und somit Umwandlung der Immobilien in Investitionsobjekte an der Börse.

Immobilien als Investitionsobjekte
Immobilien als Investitionsobjekte @iStockphoto/Ljupco

Die ersten REITs wurden 1960 in den USA zugelassen, im Laufe der Jahre ließen zunehmend mehr Länder diese Art der Immobilien-Treuhandfonds zu, u.a. Kanada, Australien, Japan, Südkorea, Hongkong, Malaysia, Singapur, Frankreich und Belgien.



In Deutschland und Großbritannien sollen REITs ab dem Jahr 2007 eingeführt werden, der erste Gesetzentwurf der Bundesregierung liegt seit November 2006 vor.

Die REITs sind jedoch nicht in jedem Land miteinander vergleichbar, sie unterscheiden sich nicht nur in der Namensgebung, sondern z.B. auch in der Art der Rechtsform, der sie unterliegen oder den Voraussetzungen, die sie erfüllen müssen, um als REIT bezeichnet zu werden. Fast allen REITs gemeinsam ist jedoch, dass sie steuerliche Vergünstigungen in Anspruch nehmen dürfen, nicht jedoch Art und Höhe dieser Vergünstigungen.